"Back in the UK" mit Sabrinas Blogparade "Geborgte Erinnerungen"

Hallo Ihr Lieben,

schön, dass Ihr wieder vorbeischaut, denn heute möchten wir Euch erneut mit auf eine Reise nehmen! Apropos das Thema "Reisen" kommt in letzter Zeit ziemlich oft bei uns vor, habt Ihr das auch schon bemerkt? Aber das ist ja auch kein Wunder! So sehr wir unseren Heimatort mit seinen wundervollen Seen, vielen Wäldern und Feldern ringsherum auch lieben, die Welt ist einfach viel zu schön und viel zu groß, um sie nicht gemeinsam erkunden zu wollen! Und deshalb zieht es uns zwei auch seit nunmehr 6 Jahren durch Europa! Die Idee dazu wurde im Sommer 2012 geboren und seitdem konnten wir zwei bisher 10 Ländern in verschiedenen Sprachen "Hallo" sagen. Auf unseren Reisen sammeln wir neben allerlei Klimbim aus unzähligen Souvenirregalen und vielen, vielen Fotos vor allem eines - Erinnerungen! Gemeinsame Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann und die uns immer wieder gedanklich nach Italien, England oder wie zuletzt nach Andorra zurückversetzen, wenn wir mal wieder Fernweh haben!


"Die schönsten Erinnerungen sammelt man immer zu zweit"

Unser Dankeschön geht an Sabrina von "Keya's World" für diese wunderschöne Zeichnung unserer Erinnerungen

Einige wundervolle und unvergessliche Erinnerungen haben wir zwei gemeinsam im 
Sommer 2014 in Südengland gesammelt! Unsere damalige Reise führte uns unter anderem
nach Brighton und später am Tag auch zu den berühmten Kreidefelsen "Beachy Head" 
an der englischen Südküste. Dort - 162m über dem Meeresspiegel - hatten wir damals wie 
alle Touristen Fotos vom Leuchtturm in der Ferne und Selfies von uns beiden mit den wunder-
schönen Kreidefelsen im Hintergrund geknipst! Aimee war zu dem Zeitpunkt noch süße 
11 Jahre alt und beschloss nach dem letzten Pflichtprogrammfoto ihre Ballerinas aus-
zuziehen und wie ein junges Reh über die weiten, gelbgrünen Wiesen oberhalb der Kreide-
felsen zu hüpfen! Dabei ist ein Foto entstanden, das wir nun - 4 Jahre später - im Rahmen einer
tollenkreativen Blogparade ausborgten und als wunderschöne Aquarell-Zeichnung 
von der Bloggerin Sabrina zurückerhalten haben. Ein herzliches Dankeschön dafür! 



So wurden aus unseren Reisefotos "geborgte Erinnerungen"


Sabrina hatte im August auf ihrem Blog "Keya's World" dazu aufgerufen, ihr Blog- und/oder
Instagramlinks für ihre allererste Blogparade "Geborgte Erinnerungen" zu schicken, 
bei der sie sich von Fotos bzw. Erinnerungen verschiedener Blogger inspirieren lassen 
und diese in Skizzen oder andere Kunstwerke verwandeln wollte. So wie sie es oft mit 
eigenen Eindrücken auf ihren Reisen und Tagesausflügen tut. Eigentlich wollte Sabrina mit 
einer Freundin im Sommer auf Last Minute-Reise gehen, aber wie das Leben so spielt, kam 
ein Schichtplanwechsel dazuwischen und die Reisepläne mussten verschoben werden. Dies
brachte Sabrina auf die Idee, sich Erinnerungen von anderen Bloggern "zu borgen", denn die 
lange Zeit bis zum nächsten Familienurlaub im Oktober wollte sie trotzdem kreativ nutzen

In unserem Hotel in Maidstone - mitten in Südengland - gab es Pfauen, die uns beim Frühstücken beobachteten -
auch dieses wundervolle Geschöpf wurde Teil unserer geborgten Erinnerung und passt so toll in die Zeichnung

Auch wir hatten nach dem Aufruf gerne unsere Links hinterlassen und freuten uns riesig, als 
wir am vergangenen Sonntag unser Kunstwerk bestaunen durften - denn wir wussten bis zu 
dem Zeitpunkt nicht, für welche unserer vielen Fotos sich Sabrina entscheiden würde!
 Neben unserem Blog gab es noch 21 weitere Teilnehmer, deren Fotos Sabrina nach spannenden
 Themen sortiert und gezeichnet hat und in den kommenden Wochen jeden Sonntag auf 
ihrem Blog vorstellen wird. In ihrem aktuellen Blogbeitrag "Back in the UK" hat Sabrina alle
Blogbeiträge zusammengefasst, die sie an ihre vielen Reisen nach Großbritannien erinnerten.

So sieht unser Foto vom "Beachy Head" übrigens im Original aus - eine schöne Erinnerung

Über unsere beiden Fotos schrieb Sabrina übrigens: 

"Ich liebe das Motiv des Mädchens, das über ein Feld läuft. Aber der Pfau musste mit auf das Bild,
 weil er meiner Meinung nach ein Link vom ersten Blog zum letzten dieses Posts ist." 💜

Damit Ihr Sabrina und ihren Blog "Keya's World" nun noch ein wenig besser kennen 
lernen könnt, haben wir Ihr gestern Fragen zugeschickt, die sie uns gerne beantwortet hat!

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Hallo Sabrina, erzähl unseren Lesern doch mal, wie du auf 
die tolle Aktion "Geborgte Erinnerungen" gekommen bist? 

"Ich folge privat ganz verschiedenen Blogs, weil auch meine Interessengebiete ja weit gestreut sind.
 So folge ich z.B. dem Blog "DerStigler" (https://derstigler.com/). Patricks Blog hat den Untertitel "Aus
dem Leben eines österreichischen Nerds" – die meisten Artikel dort handeln von Videospielen, Comics
und Rezensionen von SciFi- und Superheldenfilmen. Aber Patrick ist auch Hobbyfotograf und schrieb
 einmal einen Artikel über sein Hobby – und ich kommentierte, dass ich einige Motive gern aquarellieren
 würde. Patrick antwortete, ich dürfte mir gern ein paar Bilder borgen, er wäre sehr gespannt auf das
Ergebnis. Das war der Grundstein der Idee.

Als ich dann darüber nachdachte, eine Blogparade zu machen, fiel mir diese Unterhaltung wieder ein.
 Ich wollte schon länger eine Blogparade starten, aber sie sollte auch zu mir und meinem Blog passen. 
Außerdem wollte ich möglichst offen sein für jede Art von Blog – so wie ich Blogs aus allen Nischen
 lese, wollte ich auch möglichst unterschiedlichste Nischen miteinander in Kontakt bringen. Und so 
habe ich dann die Idee aufgegriffen und das Konzept der Blogparade etwas abgewandelt – eigentlich
 sind nach dem Aufruf ja erst einmal die anderen Blogger dran – bei meiner Idee muss ich erst einmal
 die Skizze anfertigen. Dafür läuft das Konzept aber auch insgesamt länger. 

Etwas unerwartet war für mich, dass Blogparaden wohl etwas typisch deutsches sind. Da ich 2-sprachig
 schreibe, waren die Bloggerkollegen etwas irritiert, fanden die Idee aber super."



Beschreib uns doch den Moment, in dem du dich für ein bestimmtes 
Bild entscheidest! Was macht ein Bild zu einem tollen Motiv?

"Oh, dass ist immer ganz unterschiedlich. Skizzen entscheide ich spontan und aus dem Bauch heraus.
In meinem Studium mussten wir mal im Zeichenunterricht am Bahnhof die dort wartenden Leute
skizzieren – gar nicht so leicht, man hat maximal 5-10 Minuten, wenn die Menschen einen bemerken
 und sich beobachtet fühlen eher weniger. Ich glaube, in solchen Situationen entscheiden mein Bauch
 und mein Herz, ob mich eine Farbe anspricht, das Motiv Erinnerungen weckt oder ob mir irgendetwas
ins Auge fällt, an das ich mich besonders erinnern möchte später.

Wenn ich hingegen Reinzeichnungen wie bei meinen Entwurfszeichnungen, Grafiken und Porträts 
ist der Prozess sehr "verkopft" – dann bin ich Perfektionistin, jeder Strich ist gut überlegt, der Aus-
schnitt genau gewählt und am Ende bin ich dann doch unzufrieden, weil irgend etwas in meinen
 Augen noch besser hätte sein können. Daher skizziere ich gerade wieder zum Ausgleich. Da muss 
man dann auch mal damit leben, dass der Bildausschnitt gerade nicht so perfekt ist, irgendein 
Laternenmast im Weg steht oder andere Dinge. Somit ist skizzieren eine Art loszulassen.

Zudem erinnere ich mich besser an Stimmungen im Urlaub, wenn ich eine Skizze mache als 
wenn ich einfach nur den Auslöser meiner Kamera betätige."

Noch ein schöner Pfau, der uns in diesem Urlaub begegnete - diesmal jedoch im Park von Leeds Castle 


Wie lange gibt es deinen Blog "Keya's World" schon 
und worüber schreibst du dort am liebsten?

"So, wie mein Blog jetzt besteht, besteht er seit Mai 2017. Aber auch davor habe ich schon gebloggt.
 Seit ich mit dem Modedesignstudium fertig bin, habe ich immer ein wenig meine Arbeiten über einen
 eigenen Shop verkauft. Parallel habe ich auch immer über meine Arbeiten gebloggt. Da von meinem
 Produkten immer die Porträts besser liefen, habe ich jetzt alles eher auf Kunst ausgerichtet und be-
schränke mich momentan auf das Bloggen über meine Projekte, die jetzt schwerpunktmäßig im Be-
reich Malerei/Zeichnen liegen. Es wird aber auch immer mal wieder andere Dinge zu sehen geben. Der
Blog ist auch Anreiz für mich, regelmäßig kreativ zu arbeiten und mich nicht zu verzetteln. Gerade das
passiert Kreativchen ja leicht, vor allem, wenn noch Beruf und Familie dazu kommen. Notfalls zeige
 ich auch mal Zwischenschritte, auch das ist sicherlich interessant. Früher hätte ich nichts gezeigt,
 was ich nicht als "fertig" empfunden habe."

Selber Tag, selber Ort .. Aimee genoss das weiche Gras unter ihren Füßen

Mit welchen Farben würdest du deine Persönlichkeit
 und deine Kreativität beschreiben/ausdrücken?

"Das ist eine gute Frage. Meine erste Antwort wäre Blau – die Farbe die neben Distanz und Kühle 
(ich bin ja eher introvertiert, auch wenn man das kaum noch merkt) auch für das Mütterliche steht.
Allerdings schwankt das auch mit meiner Befindlichkeit. Wenn ich stark gestresst bin oder latent 
unzufrieden, dann ist Schwarz-Rot meine Kombination, ein sehr auffälliger Kontrast und Rot
 ist ja auch immer eine Warnfarbe. 

Früher mochte ich überhaupt kein Rosa – mehr aus Prinzip nicht, denn als kleines Mädchen wünschte
ich mir sehnlichst ein blaues Fahrrad. Natürlich gab es immer nur Rosa oder Lila als Mädchenfahrrad.
Bis vor ca. 2 Jahren habe ich niemals Rosa getragen – heute sind Pudertöne meine Lieblingsfarbe bei
meiner Garderobe, weil sie mir schmeicheln, aber nicht so auffällig sind wie Rot. Der Wandel kam mit
 der Geburt meines 2. Sohnes, als wenn ich mich zu Hause gegen 3 Jungs in meiner Weiblichkeit be-
haupten musste 😃 Tatsächlich gestalte ich momentan auch gern in der Kombination Puder/Grau. 

Zeichnen mache ich aber auch sehr gerne monochrom – auf eine Farbe reduziert muss man 
etwas kreativer sein, bestimmte Dinge abzubilden oder auszudrücken."

Das war unsere Collage vom "Beachy Head", die wir damals in unserem Beitrag über Südengland gezeigt hatten

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Wir bedanken uns bei Sabrina für das wunderschöne Kunstwerk, das sie aus unseren
beiden Erinnerungsfotos aus Südengland gezaubert hat und natürlich ebenso für die
Beantwortung unserer neugierigen Fragen 😇

Sabrina startete ihre Blogparade "Geborgte Erinnerungen" am 17.09. und wird noch bis ein-
schließlich 05.11. jeden Sonntag neue Beiträge mit ihren Kunstwerken zeigen! 

Schaut unbedingt mal vorbei! HIER geht es zum BLOG "Keya's World"!

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Wie gefällt Euch Sabrinas allererste Blogparade "Geborgte Erinnerungen"?
Hat sie unsere Urlaubserinnerungen nicht toll umgesetzt?
An welchen Urlaub habt Ihr die schönsten Erinnerungen?





Naschen wie Speedy Gonzales - Unser Sugafari-Stopp in Mexiko

Hallo Ihr Lieben,

sagt mal, woran denkt Ihr zuerst, wenn Ihr "Mexiko" hört? An Nachos und Tortillas? An Sombreros oder Ponchos? Vielleicht sogar an den kleinen Speedy Gonzales, so wie wir? Die schnellste Maus von Mexiko war in Kindertagen eine meiner Lieblings-Zeichentrickfiguren und auch heute kann ich den Titelsong noch beinahe textsicher mitträllern ... Aber Mexiko hat noch soviel mehr zu bieten! Neben gut gewürzten Köstlichkeiten und schnellen Zeichentrickmäusen vor allem auch tolle Strände, reichlich Kultur und viele extravagante Süßigkeiten, von denen wir ein paar auserwählte während unserer süßen Weltreise und einem geschmacklichen Stopp in Mexiko probieren durften! Was uns diesmal in der Sugafari-Abobox erwartete, seht Ihr wie immer, wenn Ihr weiter lest!

In Mexiko gibt es viele "Süßigkeiten", die unsere Augen und unser Geschmacksinn bisher nicht kannten

Nach unserem letzten Sugafari-Stopp in England ging unsere kleine, süße Weltreise nun 
überraschenderweise wieder hinüber nach Amerika! Hatten wir eigentlich schon erwähnt, dass
wir vor dem Öffnen jeder neuen Box versuchen, zu erraten, welches Land denn diesmal
dran sein könnte? Der Punkt ging diesmal an Aimee, die tatsächlich auf Mexiko tippte ... 


Süßigkeiten aus dem fernen Mexiko kannten wir bis dato gar nicht und waren sehr gespannt
darauf, wie sie uns wohl schmecken würden! Der beiliegende Zettel versprach auf jeden Fall
 schon beim Lesen ein interessantes Geschmackserlebnis, denn darauf gab es eine Fülle von
Adjektiven, die erahnen ließen, dass es diesmal nicht nur süß oder sauer werden würde. Es
war die Rede von "scharf" und von "salzig", von "kurios" und von "extravagant"Wörter, an
die wir normalerweise nicht denken, wenn wir Lust auf Süßigkeiten verspüren ... 



Das beste Beispiel für eine "kuriose" Nascherei waren die sogenannten "Skwinkles Rellenos"
Diese würzig aussehenden Stangen, die man auf den ersten Blick für knackiges Gebäck halten 
könnte, sind in Wirklichkeit weiche Tamarindgummiröhren, die mit einer in Mexiko beliebten
 Sauce aus eingelegten Früchten - auch bekannt als Chamoysauce - gefüllt sind. Umhüllt mit einem
scharfen Chiligewürz gehören sie zu den verrücktesten Süßigkeiten, die wir je probiert haben! 


Lustig aussehende Lollis gibt es bei uns auch! Aber habt Ihr schon einmal einen in Ampel- und 
einen in Bierkrug-Form gesehen? Wir nicht! Während beim "Semaforo-Lolli" im Ampel-Look 
jede der drei Farben undefinierbar fruchtig schmeckt, kann man sich beim sogenannten "Bier 
Lolli" über leckeren Mangogeschmack und ein prickelndes Gefühl auf der Zunge freuen!
Wir fanden beide Lollis sehr lecker und wagten uns mutig an die nächsten Produkte ... 


... besonders an einen Riegel namens "Pulparindo", der zugegeben nicht besonders appetitlich 
aussah! Die etwas klebrige Masse besteht aus Tamarinde - einer Hülsenfrucht - deren Frucht-
fleisch man in Mexiko gern kandiert oder mit Chili gewürzt verzerrt. Auch dieser Riegel 
ist gut gewürzt und spricht besonders die Geschmacksknospen an, die für salzig und scharf
zuständig sind. Nicht ganz unser Geschmack, wie wir letztendlich zugeben müssen! 


Zum Abschluss gab es tatsächlich doch noch eine wortwörtliche Süßigkeit für unsere 
Geschmacksnerven zu entdecken! Ich persönlich mag klassisches Marzipan sehr gerne. Aus 
Mandeln gemahlen, mit Zucker gesüßt! Einfach nur lecker, findet Ihr nicht auch? Leider war 
das mexikanische Mazapan (kein Tippfehler) nicht vergleichbar, mit dem was wir kennen! 
Die Konsistenz war sehr bröselig, fast pulvrig, es schmeckte intensiv nach Erdnüssen statt 
Mandeln und war einfach nur extrem süß! Viel zu süß für meinen Geschmack! 


Und das war er auch schon, unser kurzer, geschmacklicher Zwischenstopp in Mexiko
der wirklich einiges an kuriosen Süßigkeiten zu bieten hatte! Nun sind wir schon sehr
 gespannt, wohin uns unsere süße Weltreise das nächste Mal führen wird und werden es wie
immer kurz vor Ende des Monats erfahren! Vielleicht geht es ja nach Asien, Australien
 oder Südamerika? Auch für Euch heißt es lasst Euch überraschen!

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Wie gefällt Euch der Inhalt der Mexiko-Box?
Habt Ihr schon mal solche Süßigkeiten probiert?
Welches Land würdet Ihr Euch als nächstes Ziel wünschen?





Erlebt eine Zeitreise durch Berlins Geschichte - Im "Little BIG City" am Alex

Hallo Ihr Lieben,

sagt mal, welche deutsche Großstadt liegt Euch am nächsten? Für uns ist das Berlin und da wundert es auch nicht, dass es uns immer genau dahin zieht, wenn wir zwei Dorfmädels mal wieder Großstadtfeeling erleben und Großstadtluft schnuppern wollen! Das letzte Mal haben wir uns gestern zusammen mit Aimees Tante und Cousine eine paar schöne Stunden in der Hauptstadt gemacht. Aber das Mal zuvor ist tatsächlich schon wieder einige Wochen her! Erinnert Ihr Euch noch an unsere Beiträge vom "House of Tales" und von der tollen "ArtNight" im Juli? Genau zwischen dem ersten und dem zweiten Event hatten wir am selben Tag noch ein drittes schönes Erlebnis, von dem wir Euch heute berichten wollen! Wir nehmen Euch diesmal mit auf eine Zeitreise durch Berlin ...  



"Tauche ein in Berlins Geschichte und ... 


... erlebe Miniatur wie nie zuvor"


Berlin - so nah und doch so fern! Obwohl Berlin für uns die Großstadt ist, die uns am
 nächsten liegt, sind es doch um die 90 km, die wir jedesmal zurücklegen müssen, um mit 
dem Bus und mit dem Zug dorthin zu kommen! Eine Mini-Weltreise sozusagen 😇 Aber da
Berlin viel mehr zu bieten hat als das pure Landleben, nehmen wir diese Reise gern auf uns! 

Nicht weit vom Fernsehturm findet Ihr die neue Attraktion Berlins: Die etwas andere Minaturwelt "Little BIG City"

Meist versuchen wir dann mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen - im wörtlichen
 Sinne natürlich - und planen für solche Ausflugstage nicht nur ein Ziel, sondern wie an dem be-
sagten Tag im Juli gleich drei Ziele ein! Das spart nicht nur Geld, sondern erhöht auch den
 Spaßfaktor ungemein! Eines unserer vielen Ziele an diesem Tag war Aimees Lieblingsort in
 ganz BerlinDer Alexanderplatz und der hat eine ganz neue Attraktion zu bieten!


Willkommen in der "Little BIG City - Berlin"

Schon im Eingangsbereich gibt es viel zu sehen und viel zu bestaunen ... 

Wir hatten "Little BIG City" zuerst auf Facebook entdeckt! Einige Wochen vor der offiziellen
 Eröffnung zeigte uns unsere Startseite täglich ein Werbebanner für diese neue Attraktion an 
und spätestens als wir das erste Mal auf den dazugehörigen Werbeclip geklickt hatten, stand für
 uns fest, da wollen wir auch mal hin! Miniaturwelten haben wir schon oft besucht und finden sie 
immer wieder faszinierend! Aber "Little BIG City" ist mehr als eine "normale" Minaturwelt ...

Und dann öffnete sich der blaue Vorhang in die Miniwelt Berlin ...

Im "Little BIG City - Berlin" erlebt Ihr die Geschichte der Stadt auf völlig neue Weise! 
Und nebenbei bemerkt: Berlin hat viele spannende Geschichten aus der Vergangenheit 
zu erzählen! Nicht immer schöne - das ist sicher jedem klar - aber auf jeden Fall lehrreiche


Die Reise startete im mittelalterlichen Berlin, wo auch mal Köpfe rollten und Geistliche auf dem Scheiterhaufen landeten

Etwa um 750 nach Christus gab es auf dem Gebiet des heutigen Spandaus die erstenvon 
Slawen erbauten Häuser! Danach nahm die spannende Geschichte Berlins ihren Lauf ... 
"aus der Fülle der interessanten Ereignisse, Personen und Bauwerke" haben die 
Macher von "Little BIG City" mitten in der Stadt eine einzigartige Modellstadt auf über
 270 qm erschaffen. Da gibt es sehr viel zu entdecken, zu bestaunen und zu lernen!


Die Reise zu Fuß durch die Vergangenheit führt die Besucher von "Little BIG City" zuerst
 durch die Anfänge Berlins, weiter zur Industrialisierung und hinüber zur Zeit der Weimarer
 Republik und den Goldenen Zwanziger Jahren. Folgt man dem Weg der Geschichte kommt 
man ins Berlin der Vor- und Nachkriegszeit, erlebt die zerstörte und einige Meter weiter die
geteilte Stadt und wie es die Geschichte glücklicherweise wollte, auch das wiedervereinte Berlin!


In allen Kulissen sieht man lebensecht wirkende Miniaturen, die mit ihrer Kleidung perfekt zu Ort und Zeit passen

Zwischen all den historischen Ereignissen und Kulissen sieht man über 5000 handgefertigte 
Figurendie mithilfe eines großen und fleißigen Kreativteams entstanden sind! "Was wäre
 eine Stadt ohne Bewohner?" fragt der offizielle "Little BIG City Guide", den wir uns bei 
unserem Besuch gegönnt haben! "Nix" ist die Antwort! Und deshalb haben viele begabte Hände 
vieleviele Stunden an den einzelnen Figuren gearbeitet, damit diese möglichst lebens-
echt und vor allem individuell aussehen! Dafür nahm man jeden Darsteller genau unter die Lupe!

Als wäre es echt: Dank eines beeindruckenden Projektionsmappings erlebt Ihr den Brand des Reichstags 1933 mit 

Auch viele interaktive Infokästen wie diesen konnte man im "Little BIG City" finden

Alle Figuren wurden mit der neuen tollen 3D-Drucktechnik zum Leben erweckt und einge-
kleidet! Dabei wurde viel Wert darauf gelegt, die Darsteller historisch korrekt anzuziehen
Nach jeweils bis zu 30 Stunden waren die Figuren fertig für ihren Einzug in ihre Epoche

Ein trauriger Anblick - das zerstörte Berlin und mittendrin eines der bekanntesten Wahrzeichen

Aimee und ich lieben es, bei unseren Besuchen in Miniaturwelten auf Details zu achten und 
das solltet Ihr auch, wenn Ihr "Little BIG City" in der Zukunft einmal besuchen werdet! Denn
neben all den historischen Details gibt es an allen Ecken auch drollige und liebenswerte
 Szenerien zu entdecken! Äffchen, die barocke Perücken klauen, stolpernde Frauen, die ge-
rade Currywurst bei Konnopke gekauft haben, Bananenschmuggler in der DDR und
wütende Ehefrauen mit NudelholzEinfach nur köstlich, wenn man so etwas entdeckt!


Wir lieben es, lustige Details in Miniaturwelten zu entdecken! Auch im "Little BIG City" wurden wir nicht enttäuscht!

Besonders gefallen hat uns aber auch, dass man historische Ereignisse wiedererkennt,
 die man genauso aus Geschichtssendungen und -büchern kennt! Wie beispielsweise während 
und nach dem Bau der Berliner Mauer! Niemand hatte die Absicht, eine Mauer zu errichten, aber
 doch stand plötzlich eine zwischen West und Ost! Wer konnte, rettete sich mit einem Sprung
 in die Freiheit ... Diese Fotos gingen um die Welt und auch diese Szenen findet man dort wieder!



Mini-Berlin ist definitiv eine Reise wert ... 


Uns beiden hat es im "Little BIG City - Berlin" super gefallen! Man sieht an allen Ecken, 
wie viel Arbeit und Mühe in den tollen Kulissen und Figuren steckt. Während des Rund-
gangs durch die Vergangenheit erkennt man viele historische Ereignisse und findet nebenbei 
eine Menge witziger Szenerien, die zum Schmunzeln einladen! Geschichte erleben und
 lernen muss nicht staubtrocken sein und macht in dieser Ausstellung auch Kindern Spaß
die sich an vielen Stellen interaktiv einbringen können! Für uns ist "Little Big City" 
eine schöne Bereicherung in Berlin, die man auch mal erlebt haben muss! 



Falls wir Euch nun neugierig aufs "Little BIG City" in Berlin machen konnten, sei Euch noch 
verraten, wo Ihr diese Attraktion findet und zwar direkt am Fuße des Fernsehturmes, den
 man als Berlinreisender nicht übersehen kann! Der Eintritt kostet bei Onlinebuchung (inkl. 
Zeitfenster) momentan 10 Euro, vor Ort zahlen Kinder 12 und Erwachsene 16 Euro

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Dieser Beitrag ist keine Kooperation: Wir haben unsere Tickets selbst bezahlt 😉



Schaut Ihr Euch auch gerne Miniaturwelten an? Falls ja, wo ward Ihr schon?
Habt Ihr das "Little BIG City - Berlin" auch schon mal besucht?
Welche Szenen oder Figuren auf unseren Fotos haben Euch am besten gefallen?




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