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Jaimee erkundet Europa: Silvester in Paris und endlich ins Disneyland

Bonjour et Bonne Année,

hallo Ihr Lieben, schön dass Ihr vorbeischaut, denn heute möchten wir Euch mal wieder auf eine Reise mitnehmen! Eine Reise in die nahe Vergangenheit, denn in unserem heutigen Beitrag geht es noch einmal gedanklich ins Jahr 2016Wie habt Ihr die letzten Tage des vergangenen Jahres verbracht? Musstet Ihr arbeiten gehen oder konntet Ihr entspannt die Füße hochlegen? Oder hattet Ihr vielleicht wie wir Ferien und Urlaub und konntet den Rest des Jahres 2016 für eine schöne Reise nutzen? Für uns zwei stand schon seit einigen Monaten fest, dass es zum Jahreswechsel wieder irgendwo hingehen soll. Unser Trip nach London zu Silvester 2015 hatte uns so gut gefallen, dass wir uns auch von 2016 außerhalb der Heimat verabschieden wollten. Nur kam dann eine Woche vorher alles ganz anders als gedacht ... 

Ende Dezember sagten wir ganz überraschend Paris "Salut"

Aber dazu gleich mehr ... Wer unseren Blog schon länger verfolgt, ist bestimmt in 
den Sommermonaten schon einmal über einen unserer Beiträge unserer "Europatour" ge-
stolpert. Seit uns im Sommer 2012 eine mehrtägige Bus-Reise innerhalb Deutschlands abge-
sagt wurde und wir kurzfristig auf eine Reise in die Niederlande umbuchen mussten,
sind Aimee und ich im Reisefieber! Dieser Ersatzurlaub war damals unser erster gemein-
samer Auslandsaufenthalt und für uns stand ab diesem Zeitpunkt fest



Für Silvester 2016 war eigentlich eine Reise ins Warme geplant ... na ja, zumindest 
etwas wärmer als es momentan hier in Deutschland ist! Wir wollten nach Spanien, an 
die Mittelmeerküste, Barcelona erkunden und unter Palmen Silvester feiern! Wie ge-
sagt, es kam dann ganz anders! Und so landeten wir kurz vor Silvester im kalten Paris! Aber
 da wir zuvor noch nie in der französischen Hauptstadt waren, war auch diese Reise
ein besonderes Erlebnis für uns! Und einen neuen Pin auf unserer Europakarte wert! 

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Bonjour Paris, nice to meet you!


Unsere Reise startete in Magdeburg und führte uns durch einige deutsche StädteNoch
bevor in Paris die Sonne am 29. Dezember aufging, fuhr unser Reisebus nach einer
langen schlaflosen Nacht die Straßen der französischen Hauptstadt entlang und 
führte uns zu den ersten Sehenswürdigkeiten, die wir bisher nur aus Büchern oder 
dem Fernsehen kannten. In der Morgendämmerung standen wir deshalb schon vor der be-
rühmten Wallfahrtskirche Sacré-Cœur de Montmartre, stiegen die Treppen hinauf
 und lauschten dem morgendlichen Gesang der Nonnen an diesem Ort der Ruhe.


Danach ging die Stadtrundfahrt richtig los und es wurde gedanklich eine Sehenswürdigkeit 
nach der anderen abgehakt, die man unbedingt gesehen haben muss, wenn man sich in Paris 
aufhält. Mit müden Augen betrachteten wir nicht nur den Obelisken am Place de la Concorde,
 sondern fuhren auch vorbei an der Kathedrale Notre Dame, die Champs-Élysées hinauf zum
Arc de triomphe und immer weiter, bis wir schließlich in der Avenue de New York parkten und
 von dort einen tollen Blick auf die berühmteste aller Sehenswürdigkeiten in Paris hatten: 

Dem Eiffelturm!


"Einmal selbst davor stehen" - dieser Wunsch ist nun abgehakt und auch die restlichen Tage
 ist uns der Eiffelturm immer wieder begegnet. Dass Paris die Stadt der Liebe und der 
Crêpes ist, haben wir an Ort und Stelle gesehen. Bevor es weiter ins Hotel ging, ließen wir
 uns nahe des Eiffelturms auch einen original französischen Crêpes schmecken.

Rund um den Eiffelturm gab es leckere Crêpes und viele Liebesschlösser zu sehen


Obwohl Weihnachten vorbei war, war ganz Paris noch wunderschön weihnachtlich
 beleuchtet und geschmückt, wie wir am selben Abend bei einem Spaziergang entdecken konnten.
An diesem Abend hieß es früh ins Bett zu gehen (wir waren von der Anreise eh müde), denn am 
nächsten Morgen war der erste diverser Ausflüge in und um Paris geplant.


Wenn wir auf Reisen gehen, wollen wir viel entdecken! Deshalb waren wir auch diesmal bei
 fast allen angebotenen Ausflügen dabei. Der erste führte uns nach Versailles zum be-
rühmten Schloss des Sonnenkönigs. Zum Glück war unsere Reisetruppe rechtzeitig vor Ort, 
denn so mussten wir nur knapp 45 Minuten in der Kälte am Einlass anstehen. 


Nach unserem Besuch im Schloss steht eines fest! Das Château de Versailles kann man mit
 vielen Adjektiven beschreiben. "Atemberaubend" ist aber definitiv eines davon! "Über-
fülltein anderes, denn mit uns zusammen zogen Menschenmassen mit Smartphones und
Kameras ausgestattet durch die Korridore und Galerien, so dass man die prunkvolle Schön-
heit der einzelnen Räume leider nicht ganz ungestört in sich aufnehmen konnte. 

Aimee träumt von längst vergangenen Zeiten :) 

Aber trotz alledem wird mir Versailles als ein Ort unglaublich schöpferischem Könnens
in Erinnerung bleiben. Und auch Aimee konnte einige schöne Erinnerungen sammeln
Nach dem Besuch im Schloss blieb uns noch einige Zeit den Ort Versailles auf eigene Faust
zu erkunden. Und unser Weg führte uns zum Markt, auf dem wir einen Streetfood-Stand
mit libanesischen Teigtaschen fanden. Natürlich mussten wir die probieren

Aimees Teigtasche links war gefüllt mit Hühnchen, Tabouleh (libanesischer Salat) und Currysauce
meine Teigtasche rechts mit Zitronenhühnchen, ebenfalls Tabouleh und Knoblauch-Kräuter-Creme

Zurück in Paris machten wir dann eine Bootsrundfahrt über die Seine entlang vieler 
weiterer berühmter Gebäude wie dem Louvre, hatten noch einmal einen traumhaft 
vernebelten Blick auf den Eiffelturm und sahen eine der vier Pariser Freiheitsstatuen.


Auf dem Rückweg zum Hotel wurde Aimees Rucksack voller und voller, denn unterwegs
 fand sie in einigen Läden Zeitschriften, Sticker und Armbänder von ihrer Lieblingsserie,
und konnte nicht widerstehen, denn in Deutschland sieht es mit Fanmaterial eher mau aus.


Am Silvestermorgen hieß es wieder früh aufstehen und Kultur schnuppern! An diesem
Morgen fuhren wir ins 55 km entfernte kleine Städtchen Fontainebleau, das ebenfalls für
sein Schloss bekannt ist, in dem zeitweilig auch Napoleon Bonaparte gelebt hatte. Auch
in diesem Schloss kamen wir aus dem Staunen nicht heraus! Ein Raum schöner und pracht-
voller als der nächste. Wirklich mehr als beeindruckend! Und wir waren auch dort! 


Aimee verewigt uns nach dem Rundgang im Gästebuch

Soviel Kultur macht irgendwann auch hungrig und deshalb hatten wir am selben Nachmittag
die Gelegenheit genutzt, eine original französische Pâtisserie zu besuchen, um uns aus dem
traumhaft lecker aussehendem Angebot einige Favoriten herauszupicken! 

Wenn schon sündigen, dann richtig!


Die sündigen Mini-Küchlein ließen wir uns dann auf unserem Hotelzimmer schmecken
Unser Silvesterabend war eher ruhig! Wir aßen zu Abend im Hotelrestaurant und schauten 
uns später am Abend eine Live-Übertragung von der Champs-Élysées im Fernsehen an. 
Unters Partyvolk wollten wir uns nicht mischen, da uns schon tagsüber genug bewaffnete
 Soldaten über den Weg liefen. Außerdem mussten wir fit sein für den nächsten Morgen!



Am 01. Januar ging es nämlich ins Disneyland - Yeah!


Endlich! Wie lange wollten wir da schon hinfahren! Man kann sagen, ein Traum ging in 
Erfüllung, aber das bei bitterkalten Temperaturen! Oder wir waren nicht warm genug 
angezogen! Eins von beidem ... egal! Es war trotzdem ein Tag, den wir nie vergessen werden

Einmal bei Rémy essen gehen ... leider nur wenn man eine Woche im Voraus einen Tisch bucht

Hallo Rex ... schön dich in Natura kennenzulernen! "Toy Story" mögen wir sehr gerne!

 Denn trotz einer Zitterattacke nach der anderen und langen Warteschlangen vor den
 Attraktionen hatte uns jede Minute dort zum Lächeln und Schmunzeln gebracht
und die knapp 10 Stunden bis zur Abfahrt am Abend gingen in Windeseile rum

Bye bye Micky! Was für ein schöner Start ins neue Jahr!

Die Show "Micky und der Zauberer" auf der Bühne des Animagique hatte uns übrigens
besonders verzaubert! War die schön! Kein Wunder, dass wir zweimal drin saßen! Aber auch 
für den Rest der Walt Disney Studios ist man einfach nie zu alt! Wir haben beschlossen
wir müssen unbedingt noch mal wiederkommen, wenn Elsa, die Eiskönigin die Welt 
um uns herum nicht gerade in eisekaltes Weiß getaucht hat! 



Bevor es am selben Abend in Richtung Heimat ging, erlebten wir noch eine tolle Lichter-
fahrt durchs nächtliche Paris. Mit vielen wundervollen Eindrücken im Kopf sind wir 
 nach Mitternacht unter unserer neuen Micky-Maus-Decke gekuschelt im Bus ein-
geschlafen und kamen nach einigen Stunden Fahrt wieder in der Heimat an. 


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Paris war zwar nicht Spanien, aber mindestens genauso schön!

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Der Modetrend aus dem kalten Disneyland ... eingekuschelt in Decken umherlaufen! Es war aber auch eisig!

Wo habt Ihr Silvester und Neujahr verbracht?
Ward Ihr schon mal in Paris oder im Disneyland?
Wohin wird Euch Eure nächste Reise führen?







Jaimee erkundet Europa: Die Italienische Riviera

Hallo Ihr Lieben,


wie schnell doch die Zeit vergeht ... nun ist es schon wieder knapp 3 Wochen her, dass wir unsere diesjährige Sommerreise antraten. Ende Juli hieß es für uns nämlich wieder "auf in den Süden"! Wer unseren Blog schon länger verfolgt, hat vielleicht mitbekommen, dass wir einen großen Wunsch haben. Seit 2012 versuchen wir gemeinsam Europa zu erkunden, zumindest so weit, wie es unser Geldbeutel zulässt. Und wie jedes Jahr haben wir auch in diesem Sommer versucht, mindestens eine neue Stecknadel in ein Land oder eine Region auf unserer Europakarte zu stecken! Obwohl unsere Reise - wie schon im letzten Sommer - wieder nach Italien ging, sind es dieses Mal sogar gleich 3 neue Stecknadeln geworden


Unsere Sommerreise 2016 ... 


... führte uns nämlich nicht nur nach Italien, sondern auch in zwei Nachbarländer
die wir während unserer Reise ebenfalls besuchen konnten. Und was wir hier und dort so alles
erlebt haben, seht Ihr, wenn Ihr weiter lest. Aber Achtung, der Post ist sehr bilderreich!

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Unser Urlaub an der Italienischen Riviera

Unsere Reise nach Italien führte uns durch viele Berge, Tunnel und Täler ... 

Unsere Reise startete wie gesagt Ende Juli an einem frühen Dienstagmorgen! Die Sonne war 
gerade aufgegangen, da holte uns unser Taxi auch schon von der Haustür ab! Nach stunden-
langer Fahrt in einem Reisebus landeten wir erst einmal in Bayern, wo wir die Nacht in 
einem schnuckeligen Hotel in Kißlegg verbrachten, bevor es am nächsten Morgen weiter 
ans Mittelmeer ging. Der erste Blick aufs blaue Wasser wurde von der gesamten Reise-
gruppe mit einem lauten "Ohhhhh" kommentiert. Endlich am Meer angekommen!

Unser erster Blick aufs Mittelmeer und die Sonne tat ihr bestes, um ihn uns zu versüßen

Unser Hotel lag diesmal im wunderschönen Städtchen Alassio, das direkt an der Mittel-
meerküste liegt. Dort konnten wir jeden Morgen unter Palmen und Bananenbäumen früh-
stücken und dabei drei Wasserschildkröten im Teich neben den Frühstückstischen zuschauen. 

Auf diesem Bild seht Ihr das Nachbarhotel und den Pool von unserem Hotel inklusive der Palmen und Bananenbäume

Von Alassio aus war es bis auf einen Tag jeden Tag möglich, an Ausflügen in die Region 
teilzunehmen. Einige waren bereits im Reisepreis inbegriffen, andere musste man vor Ort 
selbst bezahlen, wenn man mitfahren wollte. Da wir sehr unternehmungslustig sind und 
wirklich auch viel von unserer Urlaubsregion sehen wollen, waren wir bei jedem Ausflug 
in den folgenden Tagen dabei und wir haben es nicht bereut, denn die Region Ligurien hat 
wirklich viel zu bieten! Und es ging ja wie gesagt auch ins benachbarte Ausland

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Santa Margherita Ligure


Unser erster Ausflugstag führte uns nach Santa Margherita Ligure, einem hübschen
kleinen Hafenstädtchen in der Nähe von Genua. Nach einer kurzen Stadtführung
 war es uns selbst überlassen, wie wir unsere restliche Freizeit verbringen. 


Aimee liebt das Wasserich die Sehenswürdigkeiten! Zum Glück werden wir uns immer
 schnell einig und schauen uns jeweils beides an! Bevor wir unsere Füße das erste Mal ins 
warme Mittelmeerwasser hielten, waren wir deshalb zu Fuß ein wenig durch die Altstadt 
unterwegs, haben uns eine kleine schnuckelige Fischerkirche und die beeindruckende große 
Kirche Santa Margherita d'Antiochia von innen angeschaut. Kirchen kann ich in Italien
immer empfehlen, denn sie sind im Inneren nicht nur atemberaubend gestaltet, sondern auch
erfrischend kühl und diese Abkühlung tut unter der heißen Sonne Italiens definitiv immer gut!

Auf der Anhöhe seht Ihr die Kirche Santa Margherita d'Antiochia, in der wir auch waren

Vom Hafen Santa Margheritas aus war es möglich, an einem Bootstrip nach Portofino 
teilzunehmen. Das malerische kleine Hafenstädtchen, das früher als Zuflucht vor Piraten 
diente, ist seit Jahren ein beliebter Urlaubsort für die internationale Prominenz.   


Portofino


Deshalb wundert es auch nicht, dass man dort Yachten über Yachten sieht, wenn man sich 
dem teuersten Fischerdorf der Welt nähert. Wir sind leider weder einem Spielberg noch
einem Leonardo DiCaprio über den Weg gelaufen, aber da sich in Portofino das Who is Who
der Mode-, Schauspiel- und Politwelt trifft, wäre das durchaus möglich gewesen.

Wir hätten nur zu gerne gewusst, wer sich auf dieser tollen Yacht eingemietet hatte ...

Auf einer Anhöhe im historischen Teil Portofinos steht die kleine Kirche Chiesa di San
 Giorgio, von wo aus man auf der einen Seite einen tollen Ausblick auf das kleine Hafen-
städtchen und von der anderen Seite einen beeindruckenden Blick hinab der Klippen hat.


Nachdem wir den bergigen Weg wieder hinunter gelaufen waren, war noch genug Zeit, ein wenig
 durch die Gassen Portofinos zu laufen. Dabei kamen wir an einer kleinen Eisdiele vorbei,
 wo wir uns jeweils eine große Kugel aussuchten und es uns im Schatten gemütlich machten. 

Links super leckeres "Erdbeer-Käsekuchen-Eis" und rechts Aimees Lieblingssorte "Mango"

Mit einem letzten Blick auf den Hafen sagen wir 'Arrivederci Portofino!


Cannes in Frankreich


Am nächsten Morgen gab es die Möglichkeit, einen Tag in Frankreich zu verbringen. Da wir
Stecknadeln auf unserer Europakarte sammeln, waren wir natürlich mit dabei, als der
Reisebus um 8:30 in Richtung Cannes losfuhr. Auch hier wurden wir erstmal zum bekanntesten
Bauwerk der Stadt geführt - dem Filmpalast - und danach blieb Zeit für eigene Erkundungen.

 

Nachdem wir erst einmal die Promenade und den Strand in Cannes besucht hatten, 
ging es für uns wieder zurück zum roten Teppich vorm Filmpalast. Einmal dort stehen, 
wo die Stars und Sternchen jährlich langlaufen ... auch dieser Punkt ist nun abgehakt! 


Auf der Suche nach einem Mittagssnack fanden wir einen kleinen Verkaufsstand direkt am 
Hafenwo Aimee ihre Französischkenntnisse auf die Probe stellen konnte und uns ein 
großes Suquetan-Sandwich mit Ziegenkäse und eingelegten Pilzen bestellte. 

Das war lecker ... und groß genug für uns beide


Èze in Frankreich

Auf diesem Fels thront das kleine, typisches provenzalisches Dorf Èze

Was uns an unserer Reise so gut gefiel, waren die Gegensätze! Mal Strand, mal Berge, mal 
Fischerdorf, mal Großstadt, mal Neuzeit, mal fühlte man sich wie im Mittelalter. Nachdem
wir Cannes "Au revoir" gesagt hatten, ging es zurück Richtung Italien. Aber vorher gab es noch
einen Zwischenstopp in Èze, einem malerischen kleinen Bergdorf.


Die verwinkelten Straßen des Dörfchens wirkten auf den ersten Blick, als hätte die Zeit
 seit Jahrhunderten stillgestanden. Auf den zweiten Blick merkt man jedoch, dass Èze vor
 allem gut betuchte Touristen anziehen soll.  


Als Überraschung hatte unsere Reiseleitung noch einen kostenlosen Besuch in der Parfumerie 
Fragonard im Angebot, die sich ebenfalls in Èze befindet. Dort konnten wir nicht nur unsere Nase
auf die Probe stellen, sondern auch viele Duftpröbchen beschnuppern. Wer wollte, durfte sich
dann die Einkaufstaschen füllen, aber wir haben uns nur ein kleines Creme Parfum gegönnt. 



Alassio


Während wir die vergangenen Tage immer unterwegs waren, war es am Samstag an der Zeit, 
einen ruhigen Tag in Alassio zu verbringen, mal etwas länger zu schlafen und das kleine
 Städtchen, in dem unser Hotel beheimatet war, zu erkunden. Samstags ist in Alassio immer 
Markt und dieser wurde uns alle Tage zuvor schon ans Herz gelegt. Also machten auch wir 
uns auf, um uns unters Marktvolk zu mischen. 


Den restlichen freien Tag verbrachten wir am Strand, zuerst nur durchs Wasser laufend und 
nachdem wir unsere Badesachen aus dem Hotel geholt hatten, auch badend im warmen 
Wasser! Nebenbei haben wir einige Muscheln gesammelt, die wir demnächst noch benötigen!


Genua


Am nächsten Tag stand ein Ausflug nach Genua auf dem Programm! Natürlich waren wir 
wieder mit dabei, denn Genua hat viel zu bieten! Neben einer beeindruckenden Alt-
stadt mit wunderschönen Kirchen, gibt es in Genua auch ein neu gestaltetes Hafenterrain, 
in dem es beispielsweise das zweitgrößte Aquarium Europas, die Biosfera und das 
Segelschiff "Neptune" gibt, das bereits als Drehort für verschiedene Filmprojekte diente. 


Im Acquario di Genova gab es viel zu sehen und zu entdecken. Am besten hatten uns die
Quallen und die Delfine gefallen. Aber auch der Fish-Making-Simulator war ein
 Anziehungspunkt. Dort konnte man sich nämlich einen Fisch gestalten, der dann ins 
simulierte Aquarium entlassen wurde. Vielleicht schwimmt unser Fisch dort immer noch herum.  

Aimees Fisch schwimmt vielleicht immer noch in Genua rum

In der benachbarten Biosfera lief man einmal im Kreis, sah ein paar exotische Vögel und 
wurde davor gewarnt, seine Hände ins Wasser mit den Piranhas zu halten. Und schon war
man auch schon wieder draußen. Deshalb blieb uns noch genug Zeit, uns das Schiff Neptune 
etwas näher anzuschauen. Dieses Schiff ist die Replik einer spanischen Galleone aus dem 
17. Jahrhundert und wurde extra für einen Polanski-Film gebaut. Für 5 Euro 
Eintritt kann man sich einmal wie ein Seefahrer aus dieser Zeit fühlen. 


Vor der Abfahrt machten wir uns wieder auf die Suche nach etwas Leckerem und fanden
 einen italienischen Döner mit Pommes und ein paar Tauben, die nur allzu gerne davon
 naschen wollten. Zumindest ließen sie uns nicht mehr aus den Augen, bis er verspeist war!  



Monaco und Monte-Carlo


Am nächsten Tag sollten wir die Gelegenheit bekommen, einmal ins zweitkleinste Land der 
Welt zu reisen. Natürlich haben wir sie ergriffen und haben dem Land der Schönen und 
Reichen auch "Salut" gesagt. Nachdem wir Tage zuvor nur idyllische kleine Städtchen ge-
sehen hatten, war Monaco mit seinen Hochhäusern schon ein besonderer Anblick


Auch bei den anschließenden Fotostopps kamen wir aus dem Staunen selten heraus. 
Monaco ist schon eine Klasse für sich. Nachdem wir uns den Fürstenpalast von außen
angesehen und auch das Grab von Grace Kelly besucht hatten, ging es weiter nach Monte-
Carlo, wo uns unsere Reiseleiterin zuerst einmal alle ins weltberühmte Casino mitnahm. 


Die Verlockung auf einen Millionengewinn war groß, aber wir sind lieber ein wenig durch
 Monte-Carlo gelaufen, haben uns die teuren Boutiquen von Alexander McQueen, Yves 
Saint Laurent und Chanel von außen angeschaut und ließen uns die warme Sonne Monacos
auf die Nase scheinen. Den einzigen Luxus, den wir uns gegönnt hatten, war eine Kugel Eis im
Café de Paris für jeweils 3,90€

Unser Luxus-Eis aus dem Café de Paris

Bevor wir Monaco verließen, hatten wir von einer Anhöhe noch einen schönen Blick auf den 
YachtclubDort ließen sich die Schönen und Reichen ebenfalls die Sonne auf die Nase 
scheinen und ihr Nachwuchs sich mit Mini-Segelbooten übers Wasser ziehen. 

Aimee genießt einen letzten Blick auf den Lifestyle of the Rich and the Famous


San Remo


Der nächste Tag sollte auch schon unser letzter Ausflugstag in Italien sein! Auch an 
diesem Tag entschieden wir uns gegen das Ausschlafen und machten uns mit der Reise-
gruppe lieber auf den Weg nach San Remo. Dieses Städtchen haben wir unterwegs zu
 den anderen Ausflugsorten schon oft von der Autobahn aus gesehen. Und nun war es an 
der Zeit, dort auch mal auszusteigen. 


Auf dem Weg in die Innenstadt begegnete uns nicht nur wunderschöne Deko sondern 
auch eine männliche Minnie Mouse, die ganz schön fotoscheu war. In San Remo war an
diesem Dienstag Markt und während Aimee sich ein hübsches neues Kleid kaufte, sorgte 
ich für einen Beutel Erinnerungsnudeln, die wir uns zu Hause schmecken lassen wollten. 


In San Remo ließen wir uns auch unsere letzte original italienische Pizza schmecken und 
schwärmen heute noch davon, wie lecker die war. Aimee hatte sich eine "Pizza con prosciutto
 e funghi" bestellt und meine Pizza war belegt mit "formaggio e porcini" (Steinpilze). 
War die lecker ... da läuft mir heute noch das Wasser im Munde zusammen! 



Dolceacqua

Dolceacquas Touristenmagnet: Die Brücke, die im 13. Jh erbaut und schon von Monet gezeichnet wurde

Von San Remo aus machte unser Reisebus noch einmal einen kurzen Schlenker ins ligurische
 Hinterland, bevor es wieder zurück in Richtung Hotel ging. Nicht weit entfernt liegt nämlich 
das kleine Dörfchen Dolceacqua, dessen berühmteste Sehenswürdigkeit Ihr gleich 
oben auf dem Foto sehen könnt. 


Genau wie Èze in Frankreich erinnerte uns Dolceacqua an längst vergangene Jahr-
hunderteAuch hier scheint die Zeit in einigen Ecken des Dörfchens stehengeblieben zu 
sein. Wir nutzten unsere Freizeit, um ein wenig durch die verwinkelten und steilen 
Gassen zu wandeln und an der Promenade danach die Füße auszuruhen.




Arrivederci Bella Italia


Am letzten Abend blieb dann noch Zeit, das letzte Mal durch das flache Wasser des
 Mittelmeeres zu laufen. Uns hat es sehr in Italien gefallen! Und wenn es nach Aimee 
geht, wird dies auch nicht die letzte Reise dorthin gewesen sein! 


Ward Ihr auch schon mal in Italien oder an der Italienischen Riviera?
Welcher unserer Ausflüge hätte Euch am meisten gefallen?
Welche europäischen Länder habt Ihr bereits besucht?


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